Die Erfahrung eines Kunden: Wenn die Verzinkung nicht genug Schutz bietet
Gábor, ein Anbieter von Maschinenteilen für die Industrie, beauftragte kürzlich die Verzinkung mehrerer Stahlkonstruktionen im Rahmen eines größeren Projekts. Die Bauteile sollten in einer neuen Anlage verwendet werden, in der der Schutz vor Korrosion aufgrund von Feuchtigkeit und Umwelteinflüssen eine Priorität war.
Die Geschichte des schnellen Verrostens eines industriellen Bauteils
Obwohl Gábor den Beschichtungsprozess sorgfältig geplant hatte, stellte er nach einigen Monaten überrascht fest, dass die Teile einer seiner Warensendungen zu rosten begonnen hatten. An einigen Stellen löste sich trotz der Verzinkung die Beschichtung ab, und auf der Metalloberfläche zeigten sich kleine Rostflecken. Die Techniker in der Anlage konnten sich das Problem nicht erklären, da sie das richtige Verfahren angewandt hatten.
Was war die Ursache des Problems und wie hätte es vermieden werden können?
Die Untersuchung des Problems ergab, dass die Teile nicht korrekt vorbereitet worden waren. Schmutz, Fett und Oxidablagerungen auf der Oberfläche führten dazu, dass die Beschichtung nicht richtig haftete und sich vorzeitig ablöste. Für Gábor war dies eine lehrreiche Erfahrung: Die Verzinkung allein bietet keinen vollständigen Schutz, wenn der Untergrund nicht richtig vorbereitet ist.
Im nächsten Absatz werden wir zeigen, welche Vorbehandlungsverfahren erforderlich sind, um sicherzustellen, dass dieses Verfahren einen wirklich dauerhaften und wirksamen Schutz bietet.
Die Bedeutung der Verzinkungsvorbereitung
Um einen guten Korrosionsschutz zu erreichen, reicht es nicht aus, nur die Verzinkung durchführen zu lassen – die Vorbereitung des Untergrunds spielt eine entscheidende Rolle für die Haftung und langfristige Wirksamkeit der Beschichtung. Vorbereitungsprozesse stellen sicher, dass die verzinkte Beschichtung gleichmäßig und stabil auf der Metalloberfläche haftet, was eine vorzeitige Ablösung der Beschichtung und eine schnelle Korrosion verhindert.
Warum ist eine gründliche Oberflächenbehandlung notwendig?
Rohe Metalloberflächen enthalten oft verschiedene Verunreinigungen, wie z. B.:
– Fette und Öle, die als Herstellungs- oder Bearbeitungsrückstände auftreten.
– Oxidschichten und Rost, die eine gute Haftung der beim Verzinken aufgebrachten Beschichtung behindert.
– Rückstände alter Beschichtungen, die Unebenheiten bei der Bildung der neuen Beschichtung verursachen können.
Wenn diese Widerstände nicht entfernt werden, kann die Beschichtung keine richtige Verbindung mit dem Grundmetall bilden, was zu einer kürzeren Lebensdauer und geringerer Korrosionsbeständigkeit führt.
Die gängigsten Vorbehandlungsverfahren und ihre Auswirkungen auf die Beschichtungsqualität
Es gibt verschiedene Methoden der Oberflächenvorbereitung vor dem Verzinken, je nach Material und der zu erreichenden Beschichtungsqualität:
– Entfettung – Chemische oder mechanische Reinigung zur Entfernung von Ölen und anderen Verunreinigungen.
– Saures Ätzen – Eine Methode zur Entfernung von Rost und Oxidablagerungen, um eine saubere Metalloberfläche zu erhalten.
– Sand- oder Gritstrahlen – Ein mechanisches Verfahren, das eine glatte und raue Oberfläche erzeugt und die Haftung der Beschichtung verbessert.
Diese vorbereitenden Prozesse sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Verzinkung ihre Rolle als optimaler Korrosionsschutz erfüllt.
Wie kann man einen maximalen Korrosionsschutz erreichen?
Eine ordnungsgemäße Verzinkung allein bietet bereits einen wirksamen Schutz, aber es können zusätzliche Verfahren erforderlich sein, um die Haltbarkeit zu sichern. Nachbehandlungen wie Passivierung oder Pulverbeschichtung können die Beständigkeit und das ästhetische Erscheinungsbild der Beschichtung erhöhen.
Im Falle der Verzinkung sorgt die Kombination aus Vorbereitung und Nachbehandlung dafür, dass verzinkte Teile jahrelang den Umwelteinflüssen standhalten und Rost und eine vorzeitige Verschlechterung der Beschichtung zu verhindern.

